20 Jahre OS Lindenhof – Blick zurück und volle Kraft voraus
 
Zusammen mit den Jugendlichen, deren Eltern und Angehörigen, mit der Nachbarschaft und ehemaligen Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen wurde am 13. September 2014 das Bestehen der Oberstufe Lindenhof gefeiert. Die unterschiedlichen „Jahrmarktstände“ fanden bei den Besuchern grossen Anklang. Der offizielle Teil am Abend rundete die Feier mit Ansprachen und Inputs unterschiedlicher Mitgestalter dieser Schule auf ehrenhafte Art und Weise ab.

20 Jahre OS Lindenhof - Blick zurück und volle Kraft voraus

Nach intensiver Vorbereitung und Planung war es endlich soweit. Die letzten Einrichtungen am frühen Morgen auf dem Schulhausareal nahmen Formen an. Alle Jugendlichen halfen tatkräftig mit.
Um 10 Uhr war es endlich soweit, die ersten Familienangehörigen, Ehemaligen und Anwohner besuchten die unterschiedlichen „Stationen“. Das Angebot war vielseitig und gut durchdacht: Vom Kaffee über den selbstgemachten Holunderblütentee, von der Pizza, zum Piadina bis hin zur Bratwurst, jeder und jede fand etwas Geeignetes, um ihren Hunger zu stillen. Im Weiteren gab es Aktivitäten und Angebote im Beauty-Bereich, wobei man sich schminken lassen konnte oder ein Henna-Tattoo erhielt. Von Sportschülern wurden auf einer Spezialmatte hockkarätige Sprungelemente vorgeturnt. Pfeilschiessen mit selbstgemachten Bögen, Nagelschlagen, Pedalofahren, Grusskarten schreiben, für jeden war etwas dabei.
Und dabei waren auch die Jugendlichen, und zwar voll und ganz, mit tollem Engagement und verbreiteten eine tolle Stimmung. Jeder trug dazu bei, dass dieser Tag so reibungslos ablief.
Aufräumaktion – Verabschiedung der Schülerinnen und Schüler - letzte Proben der Liho-Band – Mahlzeit: Dank der tollen Vorbereitung der EMA-Gruppe, konnten wir Lehrpersonen uns an die gedeckten Tische setzen und das vorbereitete Salatbuffet mit allerlei Grilladen geniessen. Wunderbar!
Um 19.30 fanden sich schliesslich alle offiziellen geladenen Gäste, darunter ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen der Oberstufe Lindenhof, Stadträte und Politiker in der Aula ein.
Der Abend wurde mit Stevie Wonder’s „Happy Birthday“ eingestimmt. Die lediglich ein paar Wochen zuvor gegründete LIHO-Band, bestehend aus Urs Wild, Dieter Bourquin, Urs Ledergerber, Mathias Schlegel, Miriam Sturm und Alinda Hanimann zeigte, dass sie nicht nur als Lehrpersonen, sondern auch als Musiker und Sänger eine tolle Stimmung verbreiten konnten.
Nach einer Rede der neuen Schulratspräsidentin Frau Jutta Röösli wurde die Band ein zweites Mal auf die Bühne gebeten, um mit „I’m Yours“ für etwas Abwechslung zu sorgen. Es folgten zahlreiche Reden seitens der Schulleitung, unterschiedlicher Lehrkräfte, sowie des aktuellen Vorstehers für Bildung und Soziales. Mit dem Song „Hot and cold“ von Katy Perry wurde in der Aula noch einmal für Stimmung gesorgt. Die Anwesenden klatschten tatkräftig mit und schienen die musikalische Abwechslung bestens zu mögen.
Als Abschluss kamen schliesslich alle aktuellen Lehrpersonen des Teams der Oberstufe Lindenhof auf die Bühne und unterstützten durch Klatschen und Mitsingen des Refrains die beiden Solostimmen der Band. Dieses vereinte Bild der gesamten Lehrerschaft der Oberstufe vermittelte zugleich den ausserordentlich guten Zusammenhalt, welcher an dieser Schule in Bezug auf die Erreichung von qualitativ gutem Unterricht und des Lernklimas nicht wegzudenken ist.
 
Der tatkräftige Einsatz seitens aller Lehrpersonen und Beteiligten dieses Jubiläums ist für die Oberstufe massgebend und fordert und fördert immer wieder höchstes Engagement.
 
Musikalische Leistungen spornen an
 
Als eine der Leadsängerinnen der Band kann ich nur bestätigen, dass sich der Zusatzaufwand aller Proben, welche diesem Auftritt vorangegangen waren, gelohnt hatte. Mit praktisch null Vorwissen, haben wir uns zusammengewürfelt und innerhalb kürzester Zeit mehrere Musikstücke einstudiert. Natürlich wäre dies ohne die Professionalität des Musiklehrers Urs Wild so nicht möglich gewesen. Er konnte aus seinen Erfahrungen schöpfen und wusste, worauf es bei der Vorbereitung auf diesen Auftritt darauf ankam.
 
Urs Wild unterrichtet seit 14 Jahren Musik an der Oberstufe im Lindenhof. Nebst diesem aktuellen Projekt im Zusammenhang mit dem 20-Jahre Jubiläum stehen für ihn zahlreiche weitere musikalische Höhepunkte auf dem Jahresplan.
 
Das Schuljahr am Lindenhof wurde seit jeher von musikalischen Auftritten umrahmt. Die ersten Klassen bestreiten jeweils traditionell den Elternabend und sammeln so erste Konzerterfahrungen. Ambitioniert sind jeweils auch die Vorführungen am Tag der offenen Tür so wie die Liedvorträge am 6. Klässlertag.
In den letzten zwei Jahrzehnten waren zudem oft auch auswärtige Künstler zu Gast: Für Konzerte, Workshops und andere Inputs. So zum Beispiel der Soulsänger Malcolm Green, der Perkussionist Markus Maggiori, der Bündner Rapper Greis, ein Schweizemeister im Beatboxing und diverse andere Künstler, vor allem aus dem Raum St. Gallen, um nur einige zu nennen.
Höhepunkt des Schuljahres ist jeweils die Schlussfeier der austretenden Drittklässler im Juli. Eine Band, gecastet aus den talentiertesten Jugendlichen der Schule, probt während jeweils drei Monaten für eine fulminante Aufführung vor Eltern und Angehörigen. Auch bei ausserschulischen Anlässen waren die Musikerinnen und Musiker der Oberstufe Lindenhof wiederholt zu hören. So zum Beispiel am jährlichen Fest des ansässigen Quartiervereins. Die Oberstufe kann sogar auf eine hauseigene CD-Produktion verweisen. Das Album „The Liho-Sound“ enthält zehn Stücke, welche von Schülerinnen und Schülern eingespielt und gesungen worden sind. Die Veröffentlichung war ein breiter Erfolg.
 
Mit der Etablierung des Fachs Computermusik werden ausserdem interessierte Teenager angesprochen, welche über keinerlei instrumentale Vorkenntnisse verfügen. Mit grossem Engagement werden Songs in den Genres House und HipHop produziert und erste Erfahrungen im musikalischen Umgang mit neuen Medien gesammelt.
 
Auch die Anschaffung einen Klassensatzes Djembes für das Musikzimmer trägt seit langem Früchte. Die Arbeit mit den westafrikanischen Trommeln bündelt die Energien vieler Jugendlicher und ermöglicht darüber hinaus einen musikalisch-spielerischen Umgang in einer Gruppe, was nicht zuletzt auch für ein sozial gesundes Grundgefüge an unserer Schule sorgt.
 
Alinda Hanimann, Urs Wild

DJ SET, Trommeln, Tanz und Kebab - Das Schulfest an der Oberstufe Lindenhof

Zum diesjährigen Schulfest strömten zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleiterinnen und Begleitern in die Aula. Die Stimmung war sensationell, das Angebot an Leckereien sehr vielseitig. Zum Abschluss des Abends gab.......

DJ SET, Trommeln, Tanz und Kebab – Das Schulfest 2013 an der Oberstufe Lindenhof


                                           
Zum diesjährigen Schulfest strömten zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleiterinnen und Begleitern in die Aula. Die Stimmung war sensationell, das Angebot an Leckereien sehr vielseitig. Zum Abschluss des Abends gab es gar eine Performance der dritten Klasse 3c. Dieser Abschluss brachte die Aula zum Kochen..

Schick herausgeputzt, High-Heels, Glitzer- und Glamour-Outfits, Krawatten und coole Baseball-Caps, alle warfen sich in schickste, eleganteste und ausgefallenste Kleidung. Der rote Teppich am Eingang vermittelte ein Gefühl von Lihociety und bot sich als Blitzlicht-Hintergrund wunderbar an.

Während sich einige am Kebab-Stand vergnügten, Schockobananen oder Kuchen probierten, warfen sich andere in der Aula in Tanzpose. An der Bar, geführt von Schülerinnen und Schülern der Klasse 2a, konnte man sich mit einem Cocktail erfrischen, der mit Gummibärchen und Fruchtspiessen geschmückt war.

DJ Michele spielte von oben bis unten die Best-off Hits und traf damit genau den Geschmack der Schülerinnen und Schüler.

Lichttechnik und Ton funktionierte dank Mirco Calabrese und seinen unterstützenden Kollegen auch dieses Jahr reibungslos. Ein herzlicher Dank. Selbst die Nebelkanonen und Laserstrahlen blieben nicht aus, was natürlich zu einem ganz besonderen Ambiente verhalf. Auch die Dekoration, Städtenamen in weiss auf schwarzem Stoff, wirkten effektiv und waren besonders für den Fotografen ein gelungenes Mittel der Inszenierung.

Am Ende des Abends wurden die jährlichen Auszeichnungen besonderer Leistungen vergeben. Für den Abschluss setzte sich schliesslich die Klasse von Erwin Kugler ins Rampenlicht. Mit Trommelschlägen begleiteten sie die Performance von Norbert, der mit gewagten, ausgefallenen Tanzbewegungen, die choreografisch perfekt auf die Musik abgestimmt waren, die Publikumsmasse begeisterte und sich einen verdienten, tobenden Applaus einheimste. Sein Stolz war ihm ins Gesicht geschrieben. Genau solche Aktionen sind besonders wichtig, für den Künstler selbst und die Erinnerungen an die Schulzeit, aber auch für den mutigen Beweis, dass es sich lohnt, sich vor einer ganzen Schule zu profilieren und etwas zu präsentieren. Wir gratulieren!

Alinda Hanimann, Oberstufe Lindenhof

Schulmediation an der Oberstufe Lindenhof

In der Schule werden nicht nur Stoffe vermittelt, gelehrt und gelernt. Ein grosser Bestandteil der Schule sind die Beziehungen unter den Jugendlichen, die tägliche Auseinandersetzung im sozialen Umfeld. Das Klientel an einer.......

Schulmediation an der Oberstufe Lindenhof 2013


                             

In der Schule werden nicht nur Stoffe vermittelt, gelehrt und gelernt. Ein grosser Bestandteil der Schule sind die Beziehungen unter den Jugendlichen, die tägliche Auseinandersetzung im sozialen Umfeld. Das Klientel an einer Schule ist enorm vielfältig. Diese individuellen Unterschiede treffen jeden Tag aufeinander. Nicht selten passieren dadurch Ungereimtheiten oder Missverständnisse. Teil des Reifungsprozesses und der Entwicklung der Jugendlichen ist es, diese in einem angemessenen Rahmen klären zu können. Wenn gewisse Strukturen gegeben sind, können Konflikte meistens auf einfache Weise, nämlich durch Reden gelöst werden.

Um Streitsituationen oder Meinungsverschiedenheiten lösen zu können, werden jedes Jahr an der Oberstufe Lindenhof Konfliktlotsinnen und Konfliktlotsen ausgebildet, die den Beteiligten helfen, ihre Perspektiven zu analysieren und mit einem Gespräch Lösungen für ihre Konflikte finden zu können. Durch diese Integration der Schülerschaft wird eine Lernzunahme im Bereich der konstruktiven Lösungsfindung erreicht. Schülerinnen und Schüler lernen und erfahren, Konflikte nicht mit Gewalt, sondern durch klärende Gespräche zu lösen.

Ramon, Michael, Karim, Haris, Floriand, Roger und Nigel nahmen dieses Jahr an diesem Mediationskurs teil. Die Teilnehmer setzten sich somit aus ersten und zweiten Oberstufenklassen zusammen. Die Erstklässler wurden schrittweise in das Vorgehen der Schulmediation eingeführt. Für die Zweitklässler waren die fünf Halbtage ein Wiederholungskurs und eine Auffrischung des bereits Gelernten. Ausserdem reflektierten diese die bisherigen Aktivitäten und erlebten Situation rund um die Mediation des vergangenen Jahres.

Vom Montag, dem 25. Februar bis zum Donnerstag, dem 28. Februar 2013 fand der dreitägige Lehrgang in der Aula statt. Seit sechs Jahren ist diese Ausbildung integrativer Bestandteil der sozialen Strukturen. Geleitet wurde der Kurs wie die vergangenen Jahre von der Schulsozialarbeiterin der OS Lindenhof Sylvia Canori-Stähelin und der Schulsozialarbeiterin der OS Sonnenhof Helen Frehner.

Von der Theorie zur Praxis


Ziel des Kurses ist die Ausbildung von Jugendlichen zu kompetenten Konfliktlotsen. In ihrem künftigen Job haben sie eine grosse Verantwortung. Entsprechend sorgfältig müssen die einzelnen Schritte vermittelt, eingeübt und angewendet werden.

Den Grundstein der Ausbildung besteht im Einbezug bereits vorhandener Erfahrungen und ihr Austausch in der Gruppe. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Notwendigkeit und Wichtigkeit dieser Institution verstehen. Eine Eignungsabklärung ist in diese Explorationsphase integriert.

Die eigentliche Mediation besteht aus fünf Phasen. In einem ersten Schritt wird das Verfahren der Mediation den Beteiligten erklärt und die Regeln kund gegeben. Phase 2 besteht in der Darlegung der unterschiedlichen Sichtweisen aller Beteiligten. Wichtig ist, dass keine Vermischung der Phasen stattfindet, sodass ein schrittweiser Ablauf am Schluss auch zu einer Lösung und nicht zu einer Eskalation eines Streits kommt.

Phase 3 ist die Konflikterhellung, die darauf abzielt, die unterschiedlichen Sichtweisen verstehen zu können. In der Phase der Lösungsentwicklung werden schliesslich konkrete Lösungen und ein Konsens gesucht. In der Vereinbarung und Überprüfung (letzter Schritt) wird ein Formular für die Einhaltung des Besprochenen unterschrieben, um die Übereinkünfte schriftlich festzuhalten.

Der Kurs war besonders hinsichtlich Methodik und Praxisbezug sehr ansprechend gestaltet und sinnvoll aufgebaut. Es wurden konkrete Fallbeispiele besprochen, die den Jugendlichen helfen sollten, sich mögliche Alltagssituationen vorzustellen. Ausserdem wurde mit Brainstorming-Methoden viel Persönliches zusammengetragen. Rollenspiele, Analysen von Videosequenzen, wie auch „Blitzlichter“, Analyse von Zitaten und Regeln, sowie Betrachtungen von Modellen oder Gesprächsausschnitten wurden nicht ausgelassen, um einen möglichst praxisnahen Bezug und Abwechslung zu schaffen. Empathische Fähigkeiten werden trainiert, gezielte Fragestellungen, wie beispielsweise „wie kann ich fragen, um unter den Eisberg (einer Sache) zu sehen?“, werden eingehend besprochen.

Auszeichnung


Die Bilanz der abschliessenden Eignungsprüfung kann sich durchaus sehen lassen. Alle Erstklässler hatten mit Erfolg die Prüfung bestanden und erhielten ihre Diplome. Auch die Rückmeldung der Leiterinnen des Projekts war sehr positiv: „Noch nie hatten alle Teilnehmer der Mediationsausbildung die Prüfung so souverän und mit einem derart grossen Wissen bestanden.“ Mit einem Apero wurden die zukünftigen und bestehenden Konfliktlotsen gefeiert. Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung und wir wünschen ihnen beim Meistern dieser wichtigen Aufgabe viel Klarheit und gute Gespräche.

Alinda Hanimann, Oberstufe Lindenhof

Die ganz spezielle Sonderwoche für die Kl.3b der Oberstufe Lindenhof in Innertkirchen

Die Klasse 3b verbrachte - oder besser «überlebte» - ihre Sonderwoche vom 9.9. bis 14.9.2012 in Form eines Arbeitseinsatzes in Innertkirchen BE. Schon die Anreise an den vom Amt für Umwelteinsätze Schweiz organisierten Arbeitsort.......

Die ganz spezielle Sonderwoche für die Klasse 3b der Oberstufe Lindenhof in Innertkirchen


Die Klasse 3b verbrachte - oder besser «überlebte» - ihre Sonderwoche vom 9.9. bis 14.9.2012 in Form eines Arbeitseinsatzes in Innertkirchen BE. Schon die Anreise an den vom Amt für Umwelteinsätze Schweiz organisierten Arbeitsort führte sie über unbekannte Verkehrswege quer durch die Schweiz ins Berner Oberland.

Nervös und voller Spannung bezogen sie am Sonntagabend ihre Unterkunft im Schulhaus Innertkirchen. Das Forstwartteam von Res Nydegger führte sie am Montagmorgen in die körperlich anspruchsvolle Arbeit der Wald- und Wegpflege ein. Die zwei Gruppen der Klasse 3b rechten, schaufelten, schleppten, pickelten, warfen Steine, schichteten Holzbeigen, säuberten Wasser- und Querrinnen und transportierten per Schubkarren tonnenweise Material während täglich achteinhalb Stunden. Teamarbeit, Ausdauer, körperliche Fitness und soziale Kompetenzen wurden gefordert und gefördert.

Die schlechte Laune, hervorgerufen durch den strömenden Regen und die Eiseskälte am Mittwochmorgen wurde durch den Ausflug am gleichen Nachmittag total verwandelt. Am darauf folgenden Donnerstag mussten die Schülerinnen und Schüler noch einmal auf die Zähne beissen, um ihre müden Muskeln zur weiteren Arbeit zu motivieren. Der Freitagmorgen wurde durch das Einsammeln von Abfällen im Wald und für Informationen über das Ökosystem Wald eingesetzt.

Müde, doch voller Stolz, etwas Einzigartiges geleistet zu haben, erreichte die Klasse mit den Worten «Ahh, endlich wieder in Wil» am Freitagabend heimatlichen Boden. Sicher ist, dass die körperlich strenge Arbeitswoche zusammen mit dem feinen durch Schülergruppen gekochten Lageressen schon am nächsten Montagmorgen zur besten Sonderwoche aller Zeiten wurde.
Alinda Hanimann Oberstufe Lindenhof

Die Sportklassen und die 3a verbrachten die Sonderwoche im Sept. 2012 in Disentis

Die Sportklassen der Oberstufe Lindenhof und die Realkasse 3a kamen nach mehreren Umsteigestationen in Disentis an. Bevor die Schülerinnen und Schüler ihre Betten belegen konnten, mussten sie ein längeres und vor allem etwas.......

Die Sportklassen und die 3a verbrachten die Sonderwoche im Sept 2012 in Disentis


                                  
Die Sportklassen der Oberstufe Lindenhof und die Realkasse 3a kamen nach mehreren Umsteigestationen in Disentis an. Bevor die Schülerinnen und Schüler ihre Betten belegen konnten, mussten sie ein längeres und vor allem etwas steileres Wegstück zurücklegen.

Eine Woche voller Sport erwartete die Jugendlichen: von Leichtathletik, über Tennis, bis hin zu einem PhotoOL, Jassturnier und zu einem spielerischen Halbtag. Die sportlichen Aktivitäten wurden von Zwischenverpflegungen, Getratsche und Klatsch, sowie freundschaftlichen Fussballspielen unterbrochen.

Erlebnisreich und vielseitig war die Wanderung mit allen Klassen zusammen: für einige der Schülerinnen und Schüler war sie ein Pappenstiel, doch andere waren nach der Bergerklimmung ziemlich fertig und happy mit dem Zug zum Lagerhaus zurück fahren zu dürfen.

Mit einem Casino-Abschlussabend fand die Woche ein glamouröses Ende. Die Stimmung im Haus war stets fröhlich und heiter, wenn auch die Abende manchmal lang sein konnten.

Jessica Niederer, Oberstufe Lindenhof

Rapper Greis über Urheberrecht, Schoggi und Vanille...

Mit der Performance seiner neusten Songs, der Aufklärung über Urheberrecht und der Realisierung eines gemeinsamen Freestyle-Raps brachte der Rapper Greis den Jugendlichen der Oberstufe Lindenhof die Realität der Musikwelt ein.......

Rapper Greis über Urheberrecht, Schoggi und Vanille...




Mit der Performance seiner neusten Songs, der Aufklärung über Urheberrecht und der Realisierung eines gemeinsamen Freestyle-Raps brachte der Rapper Greis den Jugendlichen der Oberstufe Lindenhof die Realität der Musikwelt ein Stück näher.

Greis eröffnete die Veranstaltung, in der es in erster Linie um die Vermittlung vom Umgang mit dem Urheberrecht ging, gleich mit einem seiner Songs aus dem aktuellen Album.

Die Möglichkeiten und Grenzen von Upload und Download, der Urheberrechte sowie der Entstehung von Songtexten wurden den Jugendlichen realitätsnah vermittelt. Der Textautor verstand es, das Business der Musik den jungen Leuten schmackhaft zu machen, aber dennoch auf seine Schwierigkeiten und Tücken hinzuweisen. „Der Einstieg in die Musikwelt ist hart.“, so Greis. „Zuerst verdient man einmal gar nichts.“

Mit einem Quiz wurde das Lindenhof-Publikum zum Mitdenken animiert. Wer die Urheber und Produzenten einzelner Werke richtig erriet, konnte sich eine CD des Rappers ergattern.

In einem längeren Appell legte er den Schülerinnen und Schülern nahe, dass einzig der Urheber bestimmen kann, ob ein Track aufgezeichnet, veröffentlicht oder in das Internet gestellt wird. „Dies ist alleine dem Urheber vorenthalten!“, betonte Greis.

Im Zusammenhang mit dem Musikerdasein, welches stets seine guten und seine schlechten Zeiten erlebt, forderte Greis die Jugendlichen auf, die Schulkarriere stets konsequent zu verfolgen. „Gerade in der Schweiz ist das Musikbusiness ausserordentlich hart“, meint er. Um in der Musikwelt zu bestehen, braucht es die Unterstützung des Publikums: „Ihr seid die direkten Produzenten des nächsten Albums!“

Mit einem Freestyle-Rap stimmte Greis zum Schluss noch einmal die Töne an. Der gemeinsame Rap, der nicht zuletzt durch die aktive Unterstützung des Publikums, aber auch durch die phänomenale Spontaneität des Rappers zu Stande kam, hängt noch eine Woche danach in den Ohren der Schülerinnen und Schülern. Ein Ohrwurm, der sicherlich nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

So verdiente sich Greis mit den Zeilen „mir sind jung und gschyd, du kennsch üs nüntusigfüfhundert Wil, mir sind eine zwenig, mir sind eine zvil, mir hend alles vo Schoggi bis Vanille...“ zum Schluss einen riesengrossen Applaus.

Alinda Hanimann
 

Tag der offenen Tür 2010

Weit über hundert Interessierte nutzten am letzten Samstag die Gelegenheit, die Oberstufe Lindenhof am Tag der offenen Tür zu besuchen und Schulhausluft zu schnuppern. Sie nahmen so die Gelegenheit wahr, sich ein Bild über die.......

Tag der offenen Tür 2010


                                          
Weit über hundert Interessierte nutzten am letzten Samstag die Gelegenheit, die Oberstufe Lindenhof am Tag der offenen Tür zu besuchen und Schulhausluft zu schnuppern. Sie nahmen so die Gelegenheit wahr, sich ein Bild über die Schule,  deren Schwerpunkte, einige Fachbereiche und über die Räumlichkeiten zu verschaffen sowie mit den Lehrpersonen ins Gespräch zu kommen.

Schulhausrundgang
Zahlreiche Eltern und Jugendliche fanden sich am letzten Samstagvormittag in der Oberstufe Lindenhof ein, um die Schule – vielleicht die zukünftige – genauer kennen zu lernen.
Schon der ersten Einladung zu einem Schulhausrundgang folgte um Viertel nach neun Uhr eine grosse Schar Interessierter und schloss sich dem Schulleiter Mathias Schlegel an. Zu Beginn der Führung zeigte eine Band von Schülern und Schülerinnen im Musikzimmer ihr Können. Nach dem musikalischen Auftakt gelangten die Besucher und Besucherinnen ins Physikzimmer. „Wärmelehre“ wurde dort den Anwesenden näher gebracht. Wie funktioniert eine Dampfmaschine? Warum verbiegen sich Bimetalle, wenn man sie erwärmt? Verschiedenste Versuche luden zum Ausprobieren ein, und das Angebot wurde auch rege genutzt.
Nach einem kurzen Blick in die Bibliothek führte der Weg weiter in einen Raum des Fachbereichs Handarbeit. Dem Lehrteam im Lindenhof ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler auch im kreativen Bereich gefördert werden und so auch einen Ausgleich zu den eher „kopflastigen“ Lernfächern finden. Die geschieht natürlich auch in den Werkräumen, die auf dem Rundgang ebenfalls besucht wurden. Diese sind mit modernen Holz – und Metallbearbeitungsmaschinen ausgerüstet, die von Schülern und Schülerinnen bei der Verwirklichung eigener Projekte intensiv genutzt werden, wie zum Beispiel bei der Herstellung eines Rennrodels, dessen Entstehung anhand einer Dokumentation und einer Ausstellung im Erdgeschoss nachvollzogen werden konnte.

Kaffee und Verpflegung
Köstlicher Duft von frisch gebackenem Brot empfing die grosse Schar von Eltern und Jugendlichen in der Schulküche. Liebevoll hatte eine Klasse dort eine Kaffeestube eingerichtet, wo sich die Eltern und ihre Kinder nach dem Rundgang verpflegen und mit den Lehrpersonen ins Gespräch kommen konnten – was natürlich immer und überall im Schulhaus möglich war.
In Erdgeschoss verkaufte eine Klasse ihre selber gebackenen Zöpfe. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich schon sehr früh am Morgen ans Werk gemacht, um den Gästen der Oberstufe Lindenhof ihr Backwerk so frisch wie irgend möglich anbieten zu können.

Aufführungen, Ausstellungen und Informationstafeln
Verschiedenen Stellwänden konnten die zukünftigen Schüler und Schülerinnen und ihre Eltern viele Informationen entnehmen. Das Fach „Ethik“, das in der Stundentafel relativ neu ist, wurde vorgestellt, und auch die Religionslehrkräfte wussten einiges über ihr Fach zu erzählen. Über Latein und Lateinunterricht konnte man vieles herausfinden, die Schulsozialarbeit und die EMA (Gruppe Elternmitarbeit) stellten sich vor. Auch aus dem Fachbereich Handarbeit und Werken waren viele verschiedene Arbeiten zu bewundern. Nicht zu vergessen sind natürlich die beiden Kunstturner, stellvertretend für die Sporttalente, die eine der Sportklassen der Oberstufe Lindenhof besuchen und am RLZO trainieren. Ihr Können überraschte die Anwesenden und rief begeisterten Applaus hervor – oder wer von uns macht zum Beispiel einen Salto rückwärts aus dem Stand?
Gaby Kündig

Computer, Handi & Co - Medienerziehung an der OSLIHO

Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage wie selbstverständlich mit Internet, Handy, Computer und Fernsehen auf. Umso wichtiger ist es, den Jugendlichen Kompetenzen zum verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit diesen.......

Computer, Handy & Co - Medienerziehung an der OS Liho


Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage wie selbstverständlich mit Internet, Handy, Computer und Fernsehen auf. Umso wichtiger ist es, den Jugendlichen Kompetenzen zum verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit diesen Medien zu vermitteln und sie vor medialer Überforderung zu schützen.
Aus diesem Grund führte die Oberstufe Lindenhof in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzzentrum  St. Gallen eine Veranstaltung für alle Schüler und Schülerinnen sowie einen Elternabend zum Thema Medienkompetenz durch.
Zu den aktivsten Nutzern und Nutzerinnen neuer Kommunikationstechniken gehören Kinder und Jugendliche. Oft ist es so, dass Eltern weniger von Internet, Handy und Co. verstehen als ihre Töchter oder Söhne. Junge Menschen lernen mit elektronischer Unterstützung, sie chatten mit Freunden, sie finden neue Bekannte, spielen, hören Musik und vieles mehr. Es ist klar, dass sie mit den neuen Medien oft einen unbefangeneren Umgang haben als die Generation ihrer Eltern. Doch neben den vielen positiven Aspekten, gibt es auch eine ganze Reihe von Gefahren, die in der virtuellen Welt lauern.
Als erstes denken die meisten von uns zunächst an ungeeignete Inhalte. Das sicherlich  zu Recht, können Jugendliche doch, ob gewollt oder ungewollt, leicht auf Seiten mit brutalen, pornographischen oder rassistischen Inhalten gelangen. Aber auch Chatrooms können Gefahren bergen. Neben den Inhalten des Internets drohen auch technische Gefahren wie Viren oder Würmer, die durch Mails oder Downloads von Dateien verbreitet werden. Geschützt werden müssen die Jugendlichen aber auch vor Gewaltdarstellungen in Computerspielen. Wohl sind einige dieser Spiele erst ab 18 Jahren freigegeben, aber Jugendliche erhalten trotzdem relativ leicht Zugang dazu.
Es stellen sich im Zusammenhang mit Computer, Handy und Internet auch wichtige Fragen der Legalität und des Datenschutzes. Wie viel gebe ich von mir bekannt im Netz? Ist es gut, ein Foto von mir einzustellen? Darf ich das auch mit Bildern von Freunden tun? Musik downloaden, ist das legal? Was ist erlaubt und was nicht?
Mit diesen und weiteren Fragen befassten sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Lindenhof intensiv. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrpersonen und von Mitarbeiterinnen des Kinderschutzzentrums St. Gallen, die über grosse Erfahrung zum Thema „Computer, Handy & Co.“ verfügen, da sie im Zusammenhang mit ihrer Arbeit immer wieder mit der Problematik der neuen Kommunikationsmedien konfrontiert werden. Die Jugendlichen erhielten viele wertvolle Informationen, diskutierten darüber, wie sie sich selber in bestimmten Situationen verhalten würden und erfuhren auch, wie sie sich selber im Netz möglichst gut schützen können.
Zum gleichen Themenkreis wurden auch zwei Elternabende veranstaltet, die gut besucht wurden. Dabei erfuhren die Eltern vor allem, wie sie ihre Söhne und Töchter im Umgang mit neuen Medien unterstützen können. Das Wichtigste ist wohl, dass sich die Eltern ihrer Verantwortung für die Medienerziehung bewusst sind, diese wahrnehmen und die Jugendlichen auch dem Alter entsprechend kontrollieren. Es ist wichtig, mit den Jugendlichen im Gespräch zu sein, sich für ihre Internet-Aktivitäten zu interessieren. Eltern sollten sich mit den Jugendlichen zusammen an den Computer setzen, sich zeigen lassen, auf welchen Internetseiten sie sich bewegen, welche Spiele sie spielen. Zudem macht es Sinn, den Computer nicht in einem Kinderzimmer zu platzieren, sondern z.B. im Wohnzimmer. So haben Betreuungspersonen die Möglichkeit, zu sehen, was die Jugendlichen machen. Das gibt Anlässe, ins Gespräch zu kommen, zum Beispiel über eine kritische Haltung gegenüber den Inhalten des Internets. Es gilt, Regeln und Abmachungen zu verschiedenen Themen aufzustellen, beispielsweise über die Dauer der Mediennutzung und die Konsequenzen bei Nicht-Einhaltung der Regeln.
Die Vermittlung von Medienkompetenzen ist eine Aufgabe, die nie endet. So werden auch an der Oberstufe Lindenhof die Themen rund um „Computer, Handy & Co.“ immer wieder aktuell werden, sei es im Umgang mit Handys, mit dem Internet oder auch dem Datenschutz. Das passiert nicht nur im Fach Informatik, wo natürlich über Fragen im Umgang mit dem Computer und der Nutzung des Internets diskutiert wird. Täglich gibt es Situationen, die Gelegenheit bieten, Medienkompetenz zu fördern und ins Gespräch mit Jugendlichen zu kommen. Als Schule ist es uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die neuen Kommunikationsmedien zielgerichtet und sinnvoll nutzen können. (kü)

CS Cup 13. Mai 2009 kantonales Finale in St. Gallen

Unser Knabenfussballteam der Klasse 1be, das am 3.9.08 in Bazenheid die regionale Auswahl gewonnen hatte, hat am 13. Mai 2009 im Gründenmoos in St.Gallen unser Schulhaus an der kantonalen Ausscheidung vertreten. Die Jungs haben.......

CS Cup 13.Mai 2009 Kantonale Finale in St.Gallen


                     
Unser Knabenfussballteam der Klasse 1be, das am 3.9.08 in Bazenheid die regionale Auswahl gewonnen hatte, hat am 13. Mai 2009 im Gründenmoos in St.Gallen unser Schulhaus an der kantonalen Ausscheidung vertreten. Die Jungs haben sich sehr gut geschlagen und sich als viertbestes Team des ganzen Kantons in dieser Kategorie klassifiziert. Herzliche Gratulation und danke für den Einsatz.

Klasse 3a mit Homepage im Finale von jugendprojekte.ch

"Zoff im Skaterpark" - Klasse 3a im Finale mit interaktiver Homepage

lasse 3a mit Homepage im Finale von jugendprojekte.ch

"Zoff im Skaterpark" - Klasse 3a im Finale mit interaktiver Homepage


Am Freitag, 31. Oktober findet in Goldach das Finale von www.jugendprojekte.ch  statt. Mit dem interaktiven Webfilm „Zoff im Skaterpark hat es die Klasse 3a von 40 eingereichten Projekten bis unter die letzten 12 geschafft und ist damit die einzige Schulklasse im Finale. Dort tritt die Klasse mit einer Vorstellung ihres Projektes gegen die anderen 11 Finalisten an. Dem Sieger winkt ein schöner Zustupf in die Klassenkasse. Unter den 12 Finalisten werden ingesamt Fr. 7500.— verteilt. Wir wünschen der Klasse 3a viel Erfolg!

CS Cup 3./10. Sept. 2008

Erfolge im Fussball in Bazenheid

CS Cup 3./10. Sept 2008

Am 3. und 10. September haben insgesamt 14 Fussballteams aus der Oberstufe Lindenhof, darunter drei Mädchenmannschaften, am bekannten CS-Cup teilgenommen. Rund 100 Schülerinnen und Schüler haben in Bazenheid ihre Fussballkünste gezeigt.
           


Es gibt erfreuliches zu berichten:
In der 1. Oberstufe haben die Knaben 1be das Turnier gewonnen und können in St.Gallen an der Zwischenrunde teilnehmen. Ob es für die Finalteilnahme in Bern reicht?

Einen tollen 2. Platz hat im Wettkampf der 2. Oberstufe die Klasse 2d belegt.
Bis in den Halbfinal schafften es zwei weitere Teams, die Knaben 1d und die Mädchen 1ae.


Die Balance finden, hiess es an der Schuleröffnung am 11. Aug. 2008

‚Schule, die bewegt’. So heisst das Motto an der Oberstufe Lindenhof für das Schuljahr 08/09. Die Schuleröffnungsfeier soll dies spürbar machen.......

Die Balance finden' hiess es an der Schuleröffnung am 11. Aug 2008

‚Schule, die bewegt’. So heisst das Motto an der Oberstufe Lindenhof für das Schuljahr 08/09. Die Schuleröffnungsfeier soll dies spürbar machen.




Seit Beginn dieses Schuljahres ist die OS Lindenhof eine vom Kanton anerkannte Sportschule – ein Label, das verpflichtet. ‚Schule, die bewegt’ ist darum ein bewusst gewähltes Motto, das Jugendliche und Lehrpersonen zu vermehrter Bewegung animieren soll. Im Zentrum steht dabei die körperliche Bewegung. Aber auch die geistige Beweglichkeit, das Bewegen von eingerosteten Strukturen und Verhaltensweisen wird angesprochen. (Bild 1)



Dabei immer wieder die Balance zu finden, ist ein zweites Element der Eröffnungsfeier. Symbolhaft kommt das ‚Mobile’ zur Sprache: Alles hängt voneinander  ab. Wenn an einer Stelle etwas bewegt wird, hat dies Auswirkungen auf andere Elemente des Mobiles.


Immer wieder trotz Bewegung die richtige Balance zu finden soll wichtiges Anliegen dieses Schuljahres sein: die richtige Balance im Klassengefüge, zwischen Mädchen und Knaben, Arbeit und Freizeit, Sport und Schule.



Sportlehrer Hans Kölbener zeigt eine Tai-Chi-Übung.

In 80 Minuten um die Welt - Schlussfeier 1. Juli 2008

Überall auf unserem Planeten kann das Leben faszinierend sein– also auch zu Hause. Mithin ist dies ein Grundgedanke, der die Schlussfeier der Oberstufe Lindenhof vom vergangenen Dienstag Abend trägt........

In 80 Minuten um die Welt - Schlussfeier 1. Juli 2008

Überall auf unserem Planeten kann das Leben faszinierend sein– also auch zu Hause. Mithin ist dies ein Grundgedanke, der die Schlussfeier der Oberstufe Lindenhof vom vergangenen Dienstag Abend trägt.


                          
                    
Wer kennt nicht Jules Verne und sein Buch ‚In 80 Tagen um die Welt’. Wer träumt nicht vom Aufbruch in ferne Länder, von Romantik und Abenteuer – von einer Weltreise?

Fünf Schülern der Oberstufe Lindenhof geht es nicht besser. Sie haben am Ende ihrer obligatorischen Schulzeit den erwähnten Film gesehen und beschliessen, die erstbeste Gelegenheit zu packen, in die Welt hinaus zu reisen.

Mit dem klapprigen Schiff ‚MS Ankerlos’ unter Kapitän ‚Sinkschiff’ starten sie die grosse Fahrt. Also nicht mit Flugzeug – wie in ihrer Vorlage – sondern mit einem altersschwachen Dampfer. Sie haben auch nicht 80 Tage Zeit, sondern nur 80 Minuten. Die fünf Freunde leben ja auch nicht in vergangenen Jahrhunderten, sondern im Jetzt: Da muss alles viel schneller gehen.

Widerstehen sie den Reizen Amerikas? Überleben sie den Dschungel Afrikas, die Kälte der Antarktis? Können sie sich vor den Haien an der Küste Australiens retten?

Und schliesslich auch: Sind sie zum Beginn der Schlussfeier wieder zurück im Liho?

Um die letzte Frage zu beantworten: Selbstverständlich sehen wir die Fünf am Ende des Spieles wieder in der Aula. Auch sie werden von den Eltern, den Lehrkräften und der Schulleitung gebührend verabschiedet. Doch bis es so weit ist, geschieht doch allerhand auf der Bühne.

Auf ihrem Lotterschiff reisen sie von Kontinent zu Kontinent. In Amerika treffen die Jungs auf Mickey Mouse, Indianer, Cowboys und brasilianische Fussballer. In Asien bewundern sie Kampfsportarten und Tellerjongleure. In Afrika wird mit Eingeborenen getrommelt. Trotzdem müssen sie vor wilden Tieren fliehen. In der Antarktis scheint die Welt aus den Fugen zu geraten: Eine Glacéverkäuferin spielt da eine wichtige Rolle. In Australien würde man gerne baden – wenn die Haie nicht wären. Unterwegs kommen immer wieder zwei schrullige alte Mitpassagiere ins Bild, welche das Geschehen durcheinander bringen und für viele Lacher sorgen. Und doch: Am Ende haben die fünf Freunde genug von all den Abenteuern, den Ängsten und auch erschreckenden  Begebenheiten. Sie wollen wieder nach Hause. Vielleicht ist es dort halt doch am schönsten.

Die Anlage des Spiels ermöglicht es, dass alle austretenden Schülerinnen und Schüler mindestens einen Bühnenauftritt haben. Manche Schüler spielen zwei und mehr Rollen. Die Klassen haben ihre Szenen im Laufe von drei Wochen selbst recherchiert und einstudiert. Entstanden ist eine witzige Schlussfeier mit unvergesslichen Tänzen auf dem Schiff. Als Beispiel sei der köstliche Besentanz der Putzfrauen erwähnt, eine Truppe junger Männer, die fürs Rudern und die Reinigung des Kahns zuständig ist und deren eigentliche Arbeit ins Tanzen überkippt. Betörend gut arbeiten Band und Chor. Überzeugend wirkt der Bühnenbau mit dem Schiff mitten in der Aula. Er ermöglicht das Spiel unmittelbar vor den Eltern – ein hautnahes Erlebnis. In 80 Minuten sind die 3.Klässlerinnen und 3.Klässler nicht nur um die Welt ‚gedampft’, sie haben mit ihrem packenden Spiel zudem die Herzen der Liho-Familie gewonnen. G.S.